Die wichtigsten Basis-Informationen: Wie alles abläuft, wie wir die richtige Betreuungskraft für Sie finden und wie ich versuche, Sie durch diese schwierige Zeit zu begleiten.

Wenn liebe Verwandte – Eltern, Großeltern, Tanten …– nicht mehr alleine zurechtkommen, stehen Familien oft von einem Tag auf den anderen vor schwierigen Entscheidungen. Wie geht es jetzt weiter? Wer kann helfen? Und wie schnell geht das? Wie treffen wir jetzt die richtigen Entscheidungen?

Viele Menschen wenden sich genau mit diesen Fragen an uns. Sie wünschen sich eine Betreuung, die rund um die Uhr da ist – und der pflegebedürften Person ermöglicht, weiter zuhause zu leben, im gewohnten Umfeld. Genau das leistet die sogenannte 24-Stunden-Betreuung.

Dabei wohnt eine Betreuungskraft im selben Haushalt wie die betreute Person und übernimmt dort all jene Aufgaben, die im Alltag nötig sind: Unterstützung beim Aufstehen und Schlafengehen, bei der Körperpflege, beim Essen oder auch bei der Organisation von Arztbesuchen. Zusätzlich sorgt sie für einen geregelten Tagesablauf, hilft im Haushalt und ist als Bezugs- und Ansprechperson präsent. Sie ist da – nicht nur für alle im Alltag nötigen Handgriffe, sondern auch, um Sicherheit und Struktur zu geben.

Was eine Betreuungskraft leisten darf – und was nicht

In der Praxis kommt es immer wieder zu Missverständnissen, was Betreuungspersonen dürfen und was nicht. Sie übernehmen pflegerische Unterstützung im Alltag, helfen im Haushalt und kümmern sich um die persönliche Begleitung der betreuten Person. Und ja, sie sind auch zum Kartenspielen, Plaudern und Spazierengehen da.

Medizinische Tätigkeiten – wie etwa das Verabreichen von Injektionen oder das Wechseln eines Katheters – dürfen sie allerdings nicht durchführen. Für diese Aufgaben arbeiten wir bei PflegeAustria mit diplomierten Pflegekräften zusammen, die bei Bedarf direkt eingebunden werden. Auch hier sorgen wir dafür, dass alles gut organisiert ist.

Wer die Betreuung übernimmt – und wie wir die passende Person finden

Alle Betreuungskräfte, die wir vermitteln, kommen aus Osteuropa. Wir legen bei der Auswahl dieser Pflegerinnen und Pfleger auf zwei Dinge besonderen Wert: Sie müssen über Erfahrung sowie über ausreichend gute Deutschkenntnisse verfügen. Wir lernen jede einzelne dieser Personen vorab per Videotelefonie persönlich kennen, führen mehrere ausführliche Gespräche und prüfen, ob sie für einen Einsatz in Österreich geeignet ist.

Besonders wichtig ist uns, dass die Betreuungsperson nicht nur fachlich passt, sondern auch menschlich. Das sogenannte “Matching” ist entscheidend: Die fachlich beste Pflegerin kann die falsche sein, wenn die “Chemie” nicht stimmt. Deshalb nehmen wir uns Zeit, die Familiensituation zu verstehen. Erst dann schlagen wir Betreuungskräfte vor, die wirklich zu den Menschen und zur Situation vor Ort passen. Dieses persönliche Matching ist ein zentraler Teil unserer Arbeit.

Schritt für Schritt: So läuft die Betreuung ab

Am Anfang steht meist ein Anruf. Im ersten Gespräch klären wir gemeinsam, worum es geht, und was im konkreten Fall gebraucht wird. Am liebsten komme ich anschließend zu Ihnen nach Hause. Dort nehmen wir uns Zeit, um alles persönlich genau zu besprechen – auch finanzielle Fragen und Fördermöglichkeiten.

Wichtig ist uns der Beginn der Betreuung. Hier werden entscheidende Weichen gestellt. Wir begleiten die neue Betreuungskraft natürlich persönlich zur Familie, übergeben die vorbereiteten Unterlagen und klären letzte Fragen vor Ort. Auch danach bleiben wir natürlich ansprechbar – bei Problemen, Unsicherheiten oder einfach, wenn etwas zu besprechen ist. Unser Beruf hat ganz viel mit Vertrauen und Erreichbarkeit zu tun.

Was kostet die Betreuung – und welche Unterstützung gibt es?

Die Kosten beginnen bei etwa 3.000 Euro pro Monat. Darin enthalten sind die Bezahlung der Betreuungskraft, die Sozialversicherung, die Reisekosten und die Agenturleistung.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten zur finanziellen Entlastung: Das Pflegegeld, das abhängig von der Pflegestufe gewährt wird, ist ein wichtiger Teil. Zusätzlich gibt es eine monatliche Förderung durch das Sozialministeriumservice in der Höhe von 800 Euro. In manchen Bundesländern – etwa im Burgenland oder in Niederösterreich – stehen weitere Förderungen zur Verfügung. Wir beraten Sie dazu gerne und helfen auch beim Antrag, wenn Sie möchten.

Über mich

Ich heiße Daniela Steinbrugger und bin Ihre Ansprechpartnerin bei PflegeAustria. Ich begleite Familien in schwierigen Situationen, die oft plötzlich kommen und viel Unsicherheit mit sich bringen. Mein Ziel ist, Klarheit und Sicherheit zu schaffen – mit zuverlässigen Informationen, einer ehrlichen Einschätzung, Verantwortungsgefühl und Unterstützung. Wenn Sie Fragen haben oder nicht sicher sind, was für Ihre Situation das Richtige ist, melden Sie sich gerne bei mir.