Inkontinenz ist ein sensibles Thema. Es betrifft Männer wie Frauen. Und es verändert den Alltag oft noch mehr als man zuerst denkt.

Ganz wichtig und deswegen gleich zu Beginn dieses Beitrags: Inkontinenz ist kein Grund, sich zu schämen. Und sie ist kein Grund, nicht mehr zuhause betreut zu werden.

Inkontinenz allein ist kein Pflegeanlass – aber oft Teil davon

Wegen Inkontinenz allein wird selten eine 24-Stunden-Betreuung organisiert. Aber sie ist oft Teil eines Pflegebedarfs – zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Demenz oder fortgeschrittener Bewegungsarmut.

Was dann zählt, ist die Vorbereitung: Welche Hilfsmittel braucht es? Gibt es einen Pflegeplan? Wer unterstützt bei der Hygiene? Das alles mit den Angehörigen abzuklären, ist im Vorfeld meine Aufgabe.

Diskret und alltagstauglich

Viele Familien sorgen sich, ob Betreuungspersonen mit dem Thema gut umgehen können.
Meine Erfahrung: Wenn die Rahmenbedingungen klar sind, funktioniert das sehr gut. Die meisten Betreuungskräfte wissen, wie man bei Inkontinenz unterstützt – beim Toilettengang, bei der Versorgung mit Einlagen oder bei der Wäsche.

Wichtig ist, dass alles Nötige vor Ort ist. Dazu gehören auch Pflegebehelfe, die über den Hausarzt oder das Krankenhaus verordnet werden können.

Was Angehörige tun können

Was ich Angehörigen immer mitgebe: Bitte sprechen Sie das Thema früh an – auch wenn es unangenehm ist. Es hilft uns, besser zu planen. Und es hilft den Betreuungskräften, sich darauf einzustellen.

Ich erkläre, welche Möglichkeiten es gibt, welche Produkte sich bewährt haben, was im Alltag funktioniert – und was eher nicht. Wie in allen anderen Bereichen gilt auch hier: Offenheit ist die Grundlage für eine Zusammenarbeit, mit der Sie zufrieden sind.

Über mich

Ich bin Daniela Steinbrugger. Ich begleite viele Menschen, bei denen altersbedingte Einschränkungen zum Alltag gehören. Ich weiß, was zu tun ist, und wie wir am besten helfen können. Rufen Sie mich einfach an – ich nehme mir gerne Zeit.